fbpx

Der Klapotetz

DAS SÜDSTEIRISCHE WAHRZEICHEN

Sie Fragen sich, was da in den Weinbergen oft für Windmühlen stehen, welche einen beachtlichen Lärm machen? Wir haben die Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt.

 

Woher der Ursprung?

Ursprünglich wurde der Klapotetz zum Vertreiben der Vögel aus dem Weingarten genutzt.

 

Eigentliche Funktion?

Die eigentliche Funktion des Klapotetz ist jegliche Vogelarten von den kostbaren Weintrauben fernzuhalten. Die Drehbewegung und die dadurch erzeugten „Melodien“ vertreiben diese.

 

Was ist seine heutige Bedeutung?

Symbol für die Weinbautradition in der Steiermark.

 

Darf ein Klapotetz immer aufgestellt werden?

Nein, er wird traditionsgemäß am Jakobi- bzw. am Annatag (25. und 26. Juli) aufgestellt und zu Allerheiligen (am 1. November) oder zu Martini (am 11. November) wieder abgebaut. Manche von ihnen stehen aber dauerhaft.

 

Aus was besteht ein Klapotetz?

Der Korpus wird zum größten Teil aus Eschenholz, die acht Flügel (auch Federn genannt) aus Fichtenholz, das Klangbrett aus Vogelkirsche und die Verbindungsstücke auf Grund der starken Beanspruchung aus dem sehr harten und widerstandsfähigen Holz der Kornellkirsche gebaut.

Was sind das für Zweige dran?

Charakteristisch ist der Bund aus Birkenzweigen am Ende des Klapotetz. Dieser soll dem Wind etwas Angriffsfläche bieten.

 

Sieht ein Klapotetz immer gleich aus?

Nein. Z.B. hat er in Österreich 8 Flügel in Slowenien aber nur 6. Eine moderne Variante eines Klapotetz steht am Kollersimmerlkogel (Eichberg-Trautenburg). Er ist 7 m hoch und besteht aus Stahlrohren.

 

Wie groß ist ein Klapotetz?

Der Durchmesser des Windrades beträgt meist einen Meter. Der weltgrößte Klapotetz jedoch ist 19 Meter hoch, 25 Tonnen schwer und steht in Leutschach, Südsteiermark.



Wie wird ein Klapotetz gemacht?
Video

Share on facebook
Share on twitter
Share on google
Share on whatsapp
Share on email
Share on linkedin

Weingüter aus der Region