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Warum hat Süßwein weniger Alkohol?

Süßweine sind Weine, die einen Restzuckergehalt von mehr als 45 Gramm haben. In Österreich und Deutschland gilt: Liegt der Zucker zwischen 18 und 45 Gramm, so bezeichnet man diese Weine bereits als lieblich. Der Alkoholgehalt von trockenen Weinen liegt meist zwischen 12 und 14 Prozent. Bei süßen Weinen ist es deutlich weniger.

Der Alkoholgehalt von trockenen Weinen liegt meist zwischen 12 und 14 Prozent. Bei süßen Weinen ist es deutlich weniger. In der Traube befinden sich ausschließlich natürlicher Zucker und zwar sind es Fruchtzucker und Traubenzucker. Bei der alkoholischen Gärung verändern sie sich zu Alkohol dabei vergärt Traubenzucker ein wenig schneller als Fruchtzucker. Möchte man also mehr Restzucker als Alkohol im Wein, so unterbricht man die Gärung frühzeitig, um die natürliche Süße zu erhalten. So entsteht dann der Süßwein.

Süße und liebliche Weine werden vor der Abfüllung in Flaschen noch mit dem unvergorenen Most auf die gewünschte Süße gebracht. Man könnte sagen, dass sie quasi mit dem Most “verdünnt” werden.

Also kurz gesagt:
Bei der Gärung wird Zucker in Alkohol umgewandelt. Beendet man die Gärung früher, verbleibt mehr Zucker als Alkohol. Somit sind Süßweine süßer aber haben weniger Alkohol als trockene Weine.

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