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rose wein was ist das

Was ist eigentlich ein Rosé?

Weißwein ist Wein aus grünen Trauben, Rotwein wird aus roten Trauben hergestellt. Doch was ist eigentlich Rosé? Es ist jedenfalls keine Mischung aus Weiß- und Rotwein, wie viele denken. In der EU ist es nicht nicht erlaubt, Roséwein durch das Mischen von Rot- und Weißwein zu erzeugen. Das ist schon eine eigene Kategorie, namens Rotling oder Schillerwein.
So wie der Rotwein, wird ein Rosé auch aus Rotweintrauben gemacht. In der EU gibt es für diese Herstellung verschiedene Verfahren und damit verbundene Bestimmungen. Und die Farbe? Diese hängt davon ab, wie lange der Traubensaft in Kontakt mit den Beerenhäuten ist. Je länger, umso dunkler wird der Wein. Deshalb gibt es blassere, hellrosane bis kräftigere, also rötliche Roséweine.
Herstellungsverfahren
Die roten Trauben werden zerkleinert und der Saft bleibt einige Tage (abhängig von der Sorte, Geschmack usw.) auf der Maische. Dann wird er abgepresst und die Verarbeitung wird fortgesetzt. Dieses gleiche Verfahren findet auch bei der Rotweinherstellung statt, woraus folgt, dass man Rosé auch gleichzeitig als Nebenprodukt herstellen kann. Dieses Verfahren nennt man Saignée-Verfahren, dessen Absicht es ist, stark konzentrierten Rotwein herzustellen – mit dem Vorteil ebenfalls einen Rosé zu erzeugen. Das funktioniert so: Es wird ungefähr ein Zehntel des Rotwein-Mostes in einen anderen Tank abgelassen, aus dem man dann Rosé erzeugt, während in dem ursprünglichen Tank ein kräftiger Rotwein entsteht.
Frisch und fruchtig
Ein guter Rosé verfügt über eine schöne Farbe, eine angenehme Säurestruktur und eine feine Frucht. Er hat viele unterschiedliche Geschmacks- und Intensitätsnuancen deshalb findet man zu fast jeder Speise einen passenden Rosé – ob Fisch, Fleisch, leichte Salate oder Desserts. Der Alkoholgehalt liegt meist zwischen 9-13%. Die bekanntesten Rosésorten sind Spätburgunder (Pinot Noir), Sangiovese und Grenache Rosé.

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